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01. März 2016

Konservierungsmittel

Jedes kosmetische Produkt muss mikrobiologisch stabil sein. Das heißt: Wenn das Produkt geöffnet wird, können mit der Hand des Benutzers oder aus der Umgebungsluft Mikroorganismen wie Bakterien, Hefen oder Schimmel in das Produkt gelangen. Ohne Wasser können solche Mikroorganismen nicht existieren. Da die meisten kosmetischen Produkte Wasser enthalten, müssen sie – auf die eine oder auf andere Weise – konserviert werden. Darum müssen alle Kosmetika, sofern sie nicht wasserfrei sind, zwingend Konservierungsmittel enthalten. Konservierungsmittel sollen  Mikroorganismen abtöten. Tun sie das, erfüllen sie ihren Zweck. Doch jedes Mittel, das Mikroorganismen abtötet, kann, wenn es nicht sorgfältig dosiert und umfassend auf unerwünschte Nebenwirkungen untersucht wird, auch hautbelastend oder sogar gesundheitsgefährdend sein. Deswegen haben wir unsere Konservierungsmittel speziell ausgewählt.

 

Keine chlorierten Konservierungsmittel.

Das größte Gefährdungspotential haben Konservierungsmittel, die zu den halogenorganischen Verbindungen gehören.

Halogenierte Stoffe haben ein beträchtliches Allergiepotential, sind reaktiv und können sich, wenn sie ins Gewebe gelangen, zersetzen, anlagern und Schädigungen hervorrufen. Deswegen verwenden wir sie nie.

 

Keine Formaldeyd-Abspalter

Formaldehydabspalter werden in Kosmetikprodukten jeder Art eingesetzt. Formaldehydabspaltung kommt auch in der Natur vor. Bei gelagertem Fisch rührt Formaldehyd zum Beispiel aus der enzymatischen Abspaltung aus fischeigenem Trimethylaminoxid her. Bei manchem Gemüse wie Tomaten, Blumenkohl, grünen Zwiebeln, Spinat liegen die Formaldehydgehalte bei 3-60 ppm. Auf natürliche Weise kommt Formaldehyd auch in Obst (Trauben, Äpfeln, Birnen) oder Fisch vor. Wir verwenden sie aus reiner Vorsicht überhaupt nie. Freies Formaldehyd steht nämlich im Verdacht krebserregend zu sein.

 

Keine Parabene

Parabene werden in Kosmetikprodukten jeder Art eingesetzt. Einige Wissenschaftler haben den Verdacht, dass sie hormonelle Wirkungen haben könnten. Darum verwenden wir sie aus Vorsicht gar nicht.

 

Kein Phenoxyethanol

Phenoxyethanol wird in Kosmetikprodukten jeder Art eingesetzt. Einige Wissenschaftler haben den Verdacht, dass es durch die chemische Nähe zu Parabenen eine ähnliche Wirkung entfalten könnte. Darum verwenden wir sie nur sehr selten.