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Hautverträglichkeit dermatologisch bestätigt

Fragestellung

Bestehen Hinweise auf ein Irritationspotential oder auf eine Sensibilisierung auf das getestete Produkt?

Methode

Die dermatologischen Tests finden in einem zertifizierten Institut statt und werden von einem erfahrenen Dermatologen durchgeführt.
Bei 50 Probanden werden mit einem Testpflaster 0,2 g des zu testenden Produktes auf der Oberarminnenseite oder auf dem Rücken angebracht. Bei Reinigungsprodukten wie Shampoo, Waschgel, Pflegebad, wird das Produkt im Verhältnis 1:10 verdünnt. Produkte wie Cremes, Lotion oder Öle werden unverdünnt aufgetragen.
Bei Produkten für empfindliche Haut, wird vor dem Auftragen die Haut durch zehnmaligen Tesafilm-Abriss verdünnt bzw. irritiert. Diese Art der Testung wird besonders bei Baby- und Augenpflegeprodukten angeraten. Durch den Tesafilm-Abriss werden die obersten Schichten der Epidermis abgetragen und somit eine empfindliche Haut nachgeahmt.
Nach 48 Stunden wird das Pflaster entfernt und die Hautstelle nach einem in der Literatur allgemein anerkannten Score bewertet. Hierbei wird beurteilt, ob die Haut Reaktionen, wie zum Beispiel Rötungen, Papeln oder Bläschen, zeigt. Nach einem Zeitraum von 72 Stunden wird die Hautpartie nochmals bewertet.
Bei einer allergischen Reaktion ist die Hautreaktion nach 72 Stunden stärker als nach 48 Stunden. Ist die Hautreaktion nach 72 Stunden schwächer geworden, handelt es sich um eine toxische bzw. irritative Reaktion.

Ergebnis

Die von der GEWO entwickelten Produkte werden von einem erfahrenen Dermatologen auf allergische und toxische Reaktion geprüft. Ziel ist, dass keines unserer Produkte Reaktionen bei den Probanden hervorrufen. Zeigen sich negative Reaktionen, wird die Rezeptur des Produktes nochmal überarbeitet, so dass es keine Hinweise auf mögliche Nebenwirkungen bei der Anwendung gibt.